TEILNAHME 

 

 

 

 Leider müssen wir die Teilnahmebedingungen wie folgt einschränken, da es nicht darum geht, ob soziale Netzwerke möglichst viele Stimmen für Nominierte zu "organisieren".

Es kann jeder Forumsteilnehmer mitmachen, der
a) bis zum 6.10.2010  drei oder mehr Beiträge verfasst hatte
b) früher schon teilgenommen hat (und nicht disqualifiziert wurde)
c) ODER sich bis zum 1.12.2010 bei Schokohäubchen oder mir anmeldet hat.

Dazu schickt Ihr eine   an  eine der folgenden Adressen:



Disqualifiziert wird jeder, der
a) nicht in 5 oder mehr Kategorien mitmacht (je Nominierung, Vorauswahl und/oder Endabstimmung)
b) unter mehr als einem Nickname abzustimmen versucht.

 

Teilnahmeberechtigt ist also jeder, der sich für Synchronisation interessiert und seine eingereichten Vorschläge nach Möglichkeit auch begründen kann.

 Bei einer Mitgliedschaft im Synchron Forum könnt Ihr Eure Vorschläge über die "Privatnachrichten" Funktion an "E.v.G." oder "schokohäubchen" senden

  -> eine Teilnahme über das Gästebuch oder das Kontaktformular ist leider nicht möglich

 

 

FRISTEN für "Die Silhouette 2011"

 

 Nominierung:  1. Dezember 2010 - 7. Januar 2011

Während dieses Zeitraums können Vorschläge zu den einzelnen Kategorien eingereicht werden, allerdings gilt je Teilnehmer nur ein Vorschlag pro Sparte. Die Nominierungen sollten nach Möglichkeit begründet werden. 

 

 Vorauswahl:  bis zum 25.Februar 2011
Unmittelbar nach Eingang aller Vorschläge werden diese auf der Webseite veröffentlicht. Der Teilnehmer wählt nun aus den einzelnen Kategorien drei  seiner jeweiligen Favoriten. Die vorherige Beteiligung an der Nominierung ist hierfür keine Voraussetzung. 

-> Aus der engeren Wahl bitte je einen Kandidaten auswählen.   

 Kategorien

 Die Silhouette wird in 20 verschiedenen Kategorien verliehen, die Ihr nachfolgend aufgeführt findet. Eine Nominierung in jeder einzelnen Kategorie ist keine zwingende Voraussetzung. Wem also zu einer Sparte nichts einfällt, lässt diese einfach frei. 

 

ALLES WEITERE IM SYNCHRONFORUM


 

Für die Würdigung verstorbener Schauspieler könnten wir vielleicht Todestage zum Anlass für eine Würdigung Ihres Schaffens nehmen. Das Ganze kann unabhängig von den Fristen für die Silhouette durchgeführt werden. 
                         

                
 

1. Synchronschauspieler Film / engere Auswahl

Manfred Lehmann für Bruce Willis in „Stirb langsam 4.0“ (Live Free Or Die Hard, USA 2007) (BSG, B: Andreas Pollak, R: Thomas Danneberg)
Ole Pfennig für James Earl Healey als "Rorschach" in "Watchmen - Die Wächter" (FFS, B: Benedict Rabanus, R: Frank Schaff)
Johannes Raspe für Robert Pattinson in "Twilight" und "New Moon" (2009) (beide> (FFS, B +R: Ursula von Langen))


2. Synchronschauspielerin Film / engere Auswahl

Annina Braunmiller für Kristen Stewart in "Twilight" und "New Moon" (FFS, B +R: Ursula von Langen)
Tanja Geke für Zoë Saldana als Neytiri in "Avatar - Aufbruch nach Pandora" (2x) (Interopa, B: Klaus Bickert, R: Dietmar Wunder)
Ulrike Stürzbecher für Kate Winslet in "Der Vorleser" (2008) (Hermes Synchron, B+R: Hilke Flickenschildt)


3. Synchronschauspieler Serie / engere Auswahl

Gerrit Schmidt-Foß für Wentworth Miller in „Prison Break“ (Hermes Synchron, B+R: Andreas Böge)
Benjamin Völz für Charlie Sheen als Charlie Harper in „Two And A Half Men / Mein cooler Onkel Charlie“ (Cinephon, B+R: Andreas W. Schmidt)
Christian Weygand für Vincent D'Onofrio in "Criminal Intent" (Bavaria Film Synchron, R: Dietmar Wunder)


4. Synchronschauspielerin Serie / engere Auswahl

Annina Braunmiller für Bridget Regan als Kahlan Amnell in "Legend of the Seeker"
Kerstin Sanders-Dornseif für Glenn Close in „Damages“ (Scalamedia, B: Gerhard Graf, R: Christian Weygand)
Luise Helm für Anna Torv in „Fringe - Grenzfälle des FBI“ (2008 - )
Sandra Schwittau für Nancy Cartwright als Bart Simpson in "Die Simpsons"

-> wegen Stimmengleichheit hier 4


5. Dialogbuch Film / engere Auswahl

Benedikt Rabanus et al. für "Watchmen - Die Wächter"
Klaus Bickert für "Burn After Reading – Wer verbrennt sich hier die Finger?"
Solveig Duda (mit Fred Rovello sowie Max Maria Snyder) für "Verwünscht"


6. Dialogbuch Serie / engere Auswahl

Jürgen Neu für "Die Sopranos"
Andreas W. Schmidt für „Two And A Half Men / Mein cooler Onkel Charlie“
Holger Twellmann, Eva Schaaf, et al. für "Scrubs - Die Anfänger" (2001-jetzt)


7. Dialogregie Film / engere Auswahl

Susanna Bonaséwicz für "Sex and the City: Der Film"
Frank Schaff für "Watchmen"
Frank Schaff für "Harry Potter und der Halbblutprinz"
Axel Malzacher für „Gran Torino“ (Gran Torino, USA 2008)

wegen Stimmengleichheit hier 4


8. Dialogregie Serie / engere Auswahl

Dominik Auer für „Legend of the Seeker“
Jürgen Neu für "Die Sopranos"
Norbert Steinke für "How I met your Mother" (2005-jetzt)


9. Neuentdeckung

Annina Braunmiller
Britta Steffenhagen
Patrick Roche


10. Zeichentrick / Animation - aktuell / engere Auswahl

Coraline (RC Production Kunze & Wunder GbR, Buch & Regie: Oliver Rohrbeck)
Incredibles - Die Unglaublichen (FFS Berlin-München, Buch und Regie: Frank Lenart)
Oben (Deutsche Fassung: FFS Film- und Fernseh-Synchron GmbH, Dialogbuch und Dialogregie: Pierre Peters-Arnolds)


11. Filmklassiker vor 1989 / engere Auswahl

Falsches Spiel mit Roger Rabbit (BSG, Buch und Regie: Lutz Riedel)
Good Morning, Vietnam (1987)
Mary Poppins (Simoton Film, B/R: Eberhard Cronshagen, 1965)


12. Filmklassiker nach 1989 / engere Auswahl

American Beauty (1999)(Synchronfirma: Berliner Synchron GmbH Wenzel Lüdecke, Dialogbuch und Dialogregie: Lutz Riedel)
Im Auftrag des Teufels
Schlaflos in Seattle
Und täglich grüßt das Murmeltier (FFS München, B/R: Arne Elsholtz, 1993)

-> wegen Stimmengleichheit hier 4


13. Serienklassiker/ engere Auswahl

Alf (1986-1990, Beta-Technik)
Magnum (Magnum,p.i. USA 1980 – 1988)
Seinfeld (1989 – 1998) (Rainer Brandt Filmproductions)


14. Zeichentrickklassiker / engere Auswahl

Aristocats (Simoton Film GmbH, 1070)
Asterix und Cleopatra
Bernard und Bianca” (1977)
Nightmare before Christmas (1993, FFS)
Toy Story (1995) (FFS München)

-> wegen Stimmengleichheit hier 5


15. Lebenswerk - Synchronschauspieler / engere Auswahl

Thomas Danneberg
Norbert Langer
Jürgen Thormann


16. Lebenswerk - Synchronschauspielerin / engere Auswahl

Monica Bielenstein
Marianne Groß
Traudel Haas

 

01. Synchronschauspieler Film

Ilja Richter für ? in "Waltz with Bashir" (BSG)
"Ilja Richter kennt man im Synchronbereich fast ausschließlich in komischen Rollen, wie z.B. als Graf Duckula in der gleichnamigen Serie, als Erdmännchen Timon aus dem "König der Löwen" oder als Mike Glotzkowski in "Monster AG", um mal drei Beispiele zu nennen. In dem Film "Waltz with Bashir" kann man ihn mal in einer ernsten Rolle hören, eine Seite, die man bei ihm eigentlich nur aus Theateraufführungen kennt. Diese Seite gibt er in "Waltz with Bashir" auch mal im Synchronbereich zum Besten, was mal etwas anderes ist als die üblichen, gewohnten Rollen."


Bodo Wolf für Tobin Bell in „Saw VI“ (Cinephon)
"Der Serienkiller ist aus der Horrorreihe auch nach seinem Tod eigentlich gar nicht wegzudenken. Genauso wenig möchte man in den deutschen Fassungen auf die Stimme von Bodo Wolf verzichten, der die vielen Facetten Jigsaws stets unaufgeregt und differenziert in seiner Synchronarbeit zu transportieren versteht."


Bodo Wolf für Larry David als Boris Yellnikoff in "Whatever works" (2009)
"Bodo Wolf brilliert in der Rolle eines hypochondrisch veranlagten, selbstherrlichen Misanthropen, der in weiten Teilen dieser Woody Allen - Komödie Monologe hält und den Zuschauern mit trockenstem Humor und scharfem Pfeffer seine eigentümliche Welt präsentiert. Hut ab!"


Manfred Lehmann für Bruce Willis in „Stirb langsam 4.0“ (Live Free Or Die Hard, USA 2007) (BSG, B: Andreas Pollak, R: Thomas Danneberg)
"Synchronfans haben lange warten müssen, um John McClane wieder so zu erleben, wie sie es aus Teil 1 und 2 gewohnt waren - denn leider wurde die Rolle des rauen Cops in „Stirb Langsam 3“ mit einem (zwar indiskutabel fabelhaften, aber hier leider restlos fehlbesetzten) Kollegen besetzt und nicht mit der Stimme, die jedermann hierzulande sofort mit Bruce Willis in Verbindung bringt: der Stimme von Schauspieler Manfred Lehmann.

Lehmann hat einmal mehr bewiesen, welch’ großartige Wahl er für die Besetzung der deutschen Stimme von Bruce Willis ist. Die wunderbare Art, wie er die restlos gelungenen Texte interpretiert, lassen das Filmbild und den deutschen Ton zu einer Einheit verschmelzen, wie es leider nicht immer der Fall ist. Es ist unbestreitbar, dass niemand großartiger flucht als Manfred Lehmann, wenn er John McClane im Synchronstudio seine Stimme leiht. Aber auch die leiseren, komischen Momente transportiert er so überzeugend und lebendig, dass man nie merkt, einen synchronisierten Film anzusehen.

Quasi durch einen Zufall entstanden, ist die Kombination Bruce Willis mit der Stimme von Manfred Lehman als eine der gelungensten Synchronbesetzungen überhaupt anzusehen. Mir jedenfalls macht "Stirb langsam 4.0" immer und immer wieder Spaß – und das vor allem durch Manfred Lehmanns tolle Arbeit."


Nico Sablik für Chris Pine in "Star Trek XI" (2x) (BSG, Ü+B: Dr. Änne Troester, R: Björn Schalla & Kim Hasper)
"Ein mutiges Experiment, das ich sehr gelungen fand. Nico Sablik hat den jungen Kirk souverän gespielt und realistisch verkörpert."


Sascha Rotermund für Lee Pace in „The Fall“ (MME, R: Monica Bielenstein)
"Sascha Rotermund ist schon lange im Geschäft und ein erfolgreicher Hamburger Synchronsprecher. Doch nun hat er den großen Sprung in die Landeshauptstadt geschafft und ist in aller Munde. Durch seine klare Stimme und sein großes Talent, konnte er in dem Film „The Fall“ komplett überzeugen und zeigt, dass er sich hinter den Berliner Kollegen nicht verstecken muss."


Konrad Bösherz auf Anton Yelchin in "Charlie Bartlett"
"Meiner Meinung nach die bislang beste Leistung in Konrad Bösherz' Karriere. Er schafft es, die Rolle das Charlie Bartlett als Sprecher mit ebenso viel Leidenschaft und Humor zu erfüllen, wie Anton Yelchin dies als Darsteller gelingt."


Ole Pfennig für James Earl Healey als "Rorschach" in "Watchmen - Die Wächter" (FFS, B: Benedict Rabanus, R: Frank Schaff)
"Eine gigantische Leistung, die Pfennig für den gestörten "Superhelden" Rorschach zeigt. Jede Minute des Films offenbart Pfennig eine akustische Präsenz, die nur selten erreicht wird. Rorschach wird im Deutschen von Pfennig veredelt, eine Leistung, die Respekt abnötigt."


Peter Flechtner für Billy Crudup als Dr. Manhattan in "Watchmen - Die Wächter" (FFS, B: Benedict Rabanus, R: Frank Schaff)
"Die brillante Comic-Verfilmung "Watchmen" ist auch ein kleines Meisterwerk, was die deutsche Synchronisation betrifft. Besonders hervorheben möchte ich dabei allerdings Peter Flechtner, dessen synchronschauspielerische Leistung mir diverse Gänsehaut-Momente verschafft hat. Perfekt gelingt es ihm, den von Billy Crudup eindrucksvoll dargestellten Charakter im Deutschen einzufangen und dermassen gefühlvoll zu interpretieren, dass man einfach nur sagen kann "Wow!" Tolle Leistung und für mich in jedem Fall eine Nominierung wert!"


Johannes Raspe für Robert Pattinson in "Twilight" und "New Moon" (2009) (beide> (FFS, B +R: Ursula von Langen))
"Johannes Raspes Leistungen lassen den deutschsprachigen Zuhörer die tiefe Leidenschaft und Romantik zwischen den Titelfiguren Edward und Bella spüren. Die Filme verlieren in der deutschen Sprachfassung zu keinem Zeitpunkt an Intensität. Raspe bewegt sich außergewöhnlich nah am Orginal."


Gerrit Schmidt-Foß für Leonardo DiCaprio in "Der Mann, der niemals lebte"
"Ein kongenialer Synchronsprecher für einen großartigen Schauspieler in einer bewährten Kombination und schauspielerisch mindestens ebenso wandlungsfähig wie die Vorlage."


Fred Maire für Carl Fredricksen in "Oben" (FFS, B+R: Pierre Peters-Arnolds) (2009)


Tobias Kluckert für Gerald Butler in "Gesetz der Rache"


Christoph Waltz (Selbstsynchronisation) als Oberst Hans Landa in "Inglorious Basterds" (2009) (BSG, Ü+B: Alexander Löwe, R: Norman Matt)


Patrick Winczewski für Tom Cruise in "Tropic Thunder" (B: Klaus Bickert, R: Dietmar Wunder)


Johannes Berenz für David Duchovny als Agent Fox Mulder in "Akte X - Jenseits der Wahrheit" (2008) (Interopa, B+R: Marius Clarén)


Wolfgang Hess für Dumbledore in "Harry Potter und der Halbblutprinz" (FFS, B+R: Frank Schaff)


Pierre Peters-Arnolds für Jeff Goldblum als Adam Stein in "Ein Leben für ein Leben" (2008, Christa Kistner Synchron GmbH, Buch und Regie: Joachim Kunzendorf)


Norbert Gescher für James Cromwell in Oliver Stone's „W- ein missverstandenes Leben“ (BSG, B+R: Erik Paulsen)

 

02. Synchronschauspielerin Film


Karin Buchholz für Tilda Swinton in „Burn After Reading – Wer verbrennt sich hier die Finger?“ (BSG, B: Klaus Bickert, R: Marius Clarén)
"Die Synchronsprecherinnnen dieser großartigen Schauspielerin haben immer wieder gewechselt, die Buchholz zählt auch nicht zu Swintons am häufigsten besetzten Sprecherinnen. Dennoch hat sie in diesem Film eindrucksvoll bewiesen, dass sie hervorragend „von Swintons Gesicht kommen“ kann und das Pendeln zwischen Gefühlskälte und Sympathien exzellent beherrscht."


Katrin Fröhlich für Gwyneth Paltrow in „Iron Man“ (Iron Man, USA 2008)
"Es gibt Frauenstimmen, die einem einfach positiv im Gedächtnis bleiben und eine dieser Stimmen gehört Katrin Fröhlich. Ihre Besetzung als deutsche Stimme von Gwyneth Paltrow ist für mich eine grandiose Wahl und überzeugt mich immer und immer wieder – auch im (auch ansonsten sehr gelungenen) Film „Iron Man“. Ihre Art und Weise, wie sie das Spiel von Paltrow ins Deutsche transportiert, hat etwas Magisches."


Ursula Hugo für Malin Akerman als Laurie Jupiter / Silk Spectre II in "Watchmen - Die Wächter" (FFS, B: Benedict Rabanus, R: Frank Schaff)
"Uschi Hugo brilliert als deutsche Stimme von Malin Akerman. Völlig überzeugend in allen Facetten der Rolle und ebenso wie Pfennig mit absoluter Präsenz. Hervorragend!"


Giuliana Jakobeit für Amy Adams in „Sunshine Cleaning“
"Giuliana Jakobeit hat eine wunderbare Stimme und hat ein enormes Talent ihre Gefühle über die Stimme zu transportieren. In „Sunshine Cleaning“ spielte sie ihre Rolle so bezaubernd, als würde sie selbst vor der Kamera stehen. Einfach großes Kino."


Magdalena Turba auf Scout Taylor-Compton in Rob Zombies "Halloween" (Hermes Synchron, B+R: Sven Hasper)
"Wahrscheinlich nicht unbedingt gewöhnlich, jemanden ausgerechnet für seine Leistung in einem Horrorfilm zu nominieren, noch dazu in einem Remake. Aber Magdalena Turba spricht die Rolle der Laurie mit so viel Inbrunst, dass man die Panik förmlich in ihrer Srimme hören kann. Eine erstklassige Besetzung!"


Tanja Geke für Zoë Saldana als Neytiri in "Avatar - Aufbruch nach Pandora" (2x) (Interopa, B: Klaus Bickert, R: Dietmar Wunder)
"Als die letzte große Synchron-Überraschung im Jahr 2009 stellte sich für mich Tanja Geke mit ihrer Interpretation der Häuptlings-Tochter Neytiri (dargestellt von Zoë Saldana) im wunderbaren Cameron-Meisterwerk "Avatar - Aufbruch nach Pandora" heraus. Ihre überaus emotionale Darstellung von Neytiri hat mich im Kinosessel sehr berührt, wie es in diesem vergangenen Jahr nur Wenige geschafft haben. Somit hat sie ihren Teil dazu beigetragen, "Avatar" für mich zu einem Kinoerlebnis zu machen, was für mich unbedingt nach einer Nominierung für die diesjährige Silhouette schreit!"


Annina Braunmiller für Kristen Stewart in "Twilight" und "New Moon" (FFS, B +R: Ursula von Langen)
"Die Selbstzweifel und die innere Zerrissenheit werden für den deutschsprachigen Zuhörer sehr deutlich, Braunmillers Synchronisation wirkt sehr authentisch."


Ulrike Stürzbecher für Kate Winslet in "Der Vorleser" (2008) (Hermes Synchron, B+R: Hilke Flickenschildt)
"Herausragend und sehr emotional gespielt."


Marieke Oeffinger für Janet Montgomery in "Wrong Turn 3" (PPA Film, R: PPA)


Bettina Weiß für Sandra Bullock in "Selbst ist die Braut"


Antje von der Ahe für Katherine Heigl in "Die nackte Wahrheit" (Interopa, B+R: Elisabeth von Molo)


Ulrike Möckel für Meg Ryan in "The Women" (2008)


Traudel Haas für Kristin Scott Thomas in „The Walker“


Irina Wanka für Charlotte Gainsbourg als "Sie" in Antichrist (2009)

 

03. Synchronschauspieler Serie

Christian Weygand für Vincent D'Onofrio in "Criminal Intent" (Bavaria Film Synchron, R: Dietmar Wunder) (2x)
"Habe mich schon gewundert, dass er nie nominiert wurde. Seit Jahren verkörpert Christian Weygand auf wunderbare Weise den schrulligen und sehr vielschichtigten Detective und Hauptcharakter der Serie. Zudem bereichert Christian Weygand die Spielweise von D'Onofrio. Für mich seit Jahren eine der besten Besetzungen."


Axel Malzacher für David Hewlett in „Stargate: Atlantis“ (2004 – 2009) (Dubbing Brother Germany, B+R: Michael Brennicke)
"Axel Malzacher ist die ideale Besetzung für David Hewlett in „Stargate: Atlantis“. Seine Stimme passt einfach perfekt zu Hewletts Gesicht. Malzacher vermittelt Dr. McKays Charakter sehr gut in der deutschen Version der Serie und geht richtig in der Rolle auf. Es macht einfach Spaß ihm zuzuhören, wenn er als McKay mal wieder kleinere Streitgespräche mit seinen Kollegen führt und McKays Ego freiem lauf lässt. Natürlich vermittelt Malzacher auch die anderen Seiten McKays in ruhigeren oder privaten Momenten seht gut. Malzacher als McKay ist einfach einer der Höhepunkte in der deutschen Synchronfassung von „Stargate: Atlantis“."


Eberhardt Haar für James Gandolfini als Tony Soprano in "Die Sopranos" (Studio Hamburg Synchron, B+R: Jürgen Neu)
"Haar gelang es auf großartige Weise, den erschreckend sympathischen Charakter des Mafiabosses Tony Soprano ins Deutsche zu bringen. Seien es die eiskalten brutalen Seiten Tonys oder die familiäre Seite, Haar legt Staffel für Staffel eine hervorragende Arbeit zu Tage. Das geht soweit, dass Gandolfini ohne Haar nur selten funktioniert und ansich immer besetzt werden sollte."


Gerrit Schmidt-Foß für Jim Parsons in „The Big Bang Theory“ (Rainer Brandt Filmproduktions GmbH, B+R: Stefan Ludwig)
"Gerrit Schmidt-Foß schafft es in seiner jahrelangen Berufskarriere immer noch einen drauf zu setzen. Diese „Echtheit“, mit der er diese Rolle spricht ist einfach wunderbar und für die Aussprach der ganzen Fachbegriffe muss man ihm schon großen Respekt zollen."


Gerrit Schmidt-Foß für Wentworth Miller in „Prison Break“ (Hermes Synchron, B+R: Andreas Böge)


Tim Sander auf Tyler Labine in "Reaper" (Eurosynch, B+R: Boris Tessmann)
"Tim Sander ist die absolute Idealbesetzung für diese Rolle und beweist, dass er als Synchronschauspieler noch viel gefragter sein sollte."


Benjamin Völz für James Spader als Alan Shore in "Boston Legal" (2004-2008) (Neue Tonfilm, B+R: Hartmut Neugebauer)
"Seine mitreißenden Plädoyers vor Gericht sind einmalig, sein Zynismus und seine Ironie schmerzhaft schön."


Benjamin Völz für Charlie Sheen als Charlie Harper in „Two And A Half Men / Mein cooler Onkel Charlie“ (2x) (Cinephon, B+R: Andreas W. Schmidt)
"Das Talent von Benjamin Völz ist bekannt – schon einmal hat er, in der Kultserie „Akte X“, durch sein Können und Fingerspitzengefühl eine Serienfigur perfekt deutsch interpretiert. Seine Paraderolle ist in meinen Augen und Ohren aber „Onkel Charlie“ aus „Two And A Half Men“. Benjamin Völz spielt die Rolle des stets alkoholisierten, notorischen Frauenhelden so genial und überzeugend, dass die Serie selbst als Hörspiel funktionieren würde. Seine Stimme harmoniert so perfekt mit der Gestik Charlie Sheens, dass Benjamin Völz den Vergleich mit dem O-Ton nicht zu scheuen braucht – im Gegenteil! Seine Interpretation der Rolle gibt der Figur (und damit der Serie) erst den letzten Schliff, der alles „rund“ macht. Eine ganz hervorragende Arbeit, die er hoffentlich noch für viele weitere Staffeln fortsetzen wird."


Sascha Rotermund für Jon Hamm in "Mad Men" (Cinephon, B: Dr. Harald Wolff und Horst Müller, R: Dr. Harald Wolf)
"Eine markante Stimme in einer markanten und vielschichtigen Rolle, genial gespielt!"


Christoph Jablonka für Patrick Warburton in "Rules of Engagement" (Scalamedia, B: Hubertus von Lerchenfeld, R: Solveig Duda)


Marcus Off für Simon Baker in "The Mentalist" (Cinephon, B: Andreas W. Schmidt, R: Wolfgang Ziffer)


Hubertus Bengsch für William Petersen in "CSI: Las Vegas"


Johannes Berenz für Josh Holloway in "Lost"

 

 

04. Synchronschauspielerin Serie

Christin Marquitan für Marin Hinkle als Judith Harper in „Two And A Half Men“ (2003 bis heute)
"Dieser Serienkracher lebt auch stark von seiner grandiosen deutschen Besetzung. In diesem Zusammenhang muss unbedingt Christin Marquitan erwähnt werden, deren Interpretation der Judith einfach großartig ist. Alle Facetten der Serienfigur als auch der US-Schauspielerin Marin Hinkle werden überzeugend und lustig in unsere Sprache übersetzt. Marquitan wirkt nie aufgesetzt oder deplaziert sondern stets entsteht ein „stimmiges“ Gesamtbild."


Luise Helm für Anna Torv in „Fringe - Grenzfälle des FBI“ (2008 - ) (2x)
"Luise Helms bezaubernde Stimme passt einfach prima zu Anna Torv, und sie schafft es, die verschiedenen Facetten des Charakters glaubwürdig zu vermitteln."


Katja Brügger für Edie Falco als Carmela Soprano in "Die Sopranos"
"Ein weiteres Ensemble Mitglied dieser hervorragenden Hamburger Lokalisation. Brügger gelingt es in allen Bereichen, den Wandel des Charakters der Carmela ins Deutsche zu bringen. Eine ausgezeichnete Leistung, die Würdigung verdient."


Annina Braunmiller für Bridget Regan in „Legend of the Seeker“
"Nah am Original? Ja! Passend zu Rolle? Ja! Und überzeugend? Auf jeden Fall! Die Besetzung der Newcomerin Annina Braunmiller auf die Rolle der Kahlan war ein wahrer Glücksgriff und genauso wie das Original zieht sie einen in ihren Bann und lässt einen nicht mehr los."


Heidrun Bartholomäus auf Delta Burke in "Boston Legal"
"Optimales Timing, optimale Stimmlage, Heidrun Bartholomäus sollte zur Feststimme für Delta Burke in all ihren Rollen werden."


Kaya Möller für Elisabeth Moss in "Mad Men" (Cinephon)
"So zart und einfühlsam gespielt wie das Original es vorgibt."


Kathrin Gaube für Tooth in "Drawn Together"


Alexandra Wilcke für Sarah Shahi in "Life" (2009)


Anja Godenschweger für Mariska Hargitay in "Law & Order: New York"


Arianne Borbach für Angela Kovacs in "Irene Huss - Kripo Göteborg" (2007 - )


Sandra Schwittau für Nancy Cartwright als Bart Simpson in "Die Simpsons"


Vera Teltz für Ashley Jensen in „EXTRAS“ (BSG, B: Dr. Änne Troester, R: Dorette Hugo)


Kerstin Sanders-Dornseif für Glenn Close in „Damages“ (Scalamedia, B: Gerhard Graf, R: Christian Weygand)

05. Dialogbuch Film

Klaus Bickert für „Burn After Reading – Wer verbrennt sich hier die Finger?“
"Der herrlich schräge, trockene und pointenreiche Humor der Coen-Brüder wurde vom deutschen Dialogbuchautor vorbildlich in die deutsche Sprache herübergerettet. Die Pointen zünden, auch in der deutschen Adaption."


Solveig Duda (mit Fred Rovello sowie Max Maria Snyder) für „Verwünscht“ (Enchanted, USA 2007)
"Ich muss zugeben, dass ich zunächst sehr skeptisch an diesen Film herangegangen bin, denn das Thema schien mir zunächst nicht sonderlich originell. Schnell merkte ich aber, wie viel Spaß dieser Streifen machte und vor allem, wie witzig und passend auch die deutschen Dialoge gelungen waren. Alles passt einfach und ist super rund geworden. Das Ergebnis ist ein großartiger Spaß – und maßgeblichen Anteil daran hat Solveig Duda durch das wunderbare deutsche Dialogbuch. Fantastisch! Auch die Liedtexte sind nicht zu vernachlässigen – es kommt klassisches Disneyfeeling auf, ohne den durchaus vorhandenen ironischen Unterton zu vernachlässigen."


Benedikt Rabanus et al. für "Watchmen - Die Wächter" (3x)
"Das deutsche Dialogbuch für Watchmen zeigt dem Zuschauer, dass liebevoll getextete deutsche Fassungen nicht nur genauso gut wie das Original sein können, sondern sogar besser. Die Dialoge wirken rund und funktionieren auf der gesamten Länge des Films. "Ich muss noch ein kleines Geschäft erledigen" als ausschließlich deutscher Weg ist richtig genial."

"Benedikt Rabanus schaffte es mit seinen Texten, die ins Kino gebrachte Comic-Welt von "Watchmen" lebendig zu machen und verdient sich in meinen Augen somit seine Nominierung für die diesjährige Silhouette."


Matthias Müntefering für „Igor“ (Deutsche Synchron Filmgesellschaft mbH, 2008)
"Der Film und das Buch strotzen nur so vor Witz und Charme. Und diesen konnte Matthias Müntefering sehr gut einfangen und schafft es durch einfache Wortformulierungen genau den richtigen Punkt zu treffen. Mit den Worten erfrischend, lustig und klassisch kann man dieses Dialogbuch sehr gut beschreiben."


Cornelius Frommann für "District 13: Ultimatum" (aka "Ghettogangz 2 - Ultimatum")
"Ein Dialogbuch, das der Coolness und Lässigkeit des Originals in Sachen moderner Jugendsprache sehr nahe kommt!"


Bernd Rumpf für "Saw 6" (Cinephon Berlin )


Klaus Bickert für "Tropic Thunder" (2008)

 

06. Dialogbuch Serie

Andreas W. Schmidt für „Two And A Half Men / Mein cooler Onkel Charlie“
"Es ist oft keine dankbare Aufgabe, eine ausländische Sitcom in die deutsche Sprache zu übertragen. Oft werden Anspielungen gebraucht oder mit bestimmten Begriffen gespielt, wo es sich sehr schwer gestaltet, adäquate deutsche Entsprechungen zu finden. Dies ist auch bei „Two And A Half Men“ nicht anders.

Jemand, der jedoch immer die richtigen Worte zu finden scheint, ist Andreas W. Schmidt. Die deutschen Dialogbücher sind knackig, pointiert und einfach nur rundum gelungen. Jede Episode macht unglaublichen Spaß – was nicht der Fall wäre, wenn die Bücher nicht so gelungen wären, wie sie es sind. Tolle Arbeit und nur eine Bitte: Weiter so!!"


Bernd Rumpf für "Ashes to Ashes - Zurück in die 80er" (Cinephon Berlin)
"Wohl dem, der den Witz der britischen Serie so rübergerettet hat. Mit Sprüchen wie "Schampusschlüpfer" oder "Ich bin das A-Team!" lockert Dialogbuchschreiber Bernd Rumpf die Atmosphäre sehr auf und gestaltet die Serie zu einer wunderbaren Unterhaltung."


Jürgen Neu für "Die Sopranos"
"Da die letzte Staffel noch in den entsprechenden Zeitrahmen fällt, muss Neu hierfür nominiert werden.
"Die Sopranos" zeichnen sich in ihrer gesamten Laufzeit für ein tolles deutsches Dialogbuch aus. In kaum einer Szene muss sich der geneigte Zuschauer nach den original Zeilen fragen. Nahezu perfekt."


Maren Rainer für „In Plain Sight“ (Staffel 1-)
"Eine starke Serie, die durch ein sehr gutes und feinfühliges Dialogbuch unterstützt wird. Da sitzt jedes Wort, und es ist beeindruckend, was für tolle Dialogbücher sie schon in ihren jungen Jahren schreiben kann."


Andreas Böge für "Chuck"
"Sowohl das Buch als auch die Dialogregie von "Chuck" sind absolut überzeugend. Das Timing passt, die Sprecher überzeugen, eine durch und durch stimmige deutsche Umsetzung der Serie. Hervorragende Arbeit von Andreas Böge!"


Dr. Harald Wolff und Horst Müller für "Mad Men" - Staffel 1
"Geschliffene, geistreiche Dialoge, die sich die nötigen Freiheiten nehmen, dennoch dicht am Original sind und so die 60er Jahre ebenso wiederaufleben lassen wie in der Vorlage."


Andreas W. Schmidt für "The Mentalist" (Cinephon Berlin)


Kai Taschner für "Gormenghast"


Holger Twellmann für "Scrubs - Die Anfänger" (2001-jetzt)


Matthias Müntefering für "SpongeBob Schwammkopf"


Michael Erdmann (u.a.?) für „The West Wing“ (BSG)

 

 

07. Synchronregie Film

? für "Waltz with Bashir"
"Dieser Film ist ein Film der leisen und bedrückenden Töne. Dafür braucht es natürlich sensibel agierende Schauspieler. Wer immer die Synchronregie bei der BSG hatte, er hat es super hingekriegt, dass die Darsteller der deutschen Fassung die Stimmung dieses Films sehr gut transportieren. Außerdem hört man ein paar Darsteller anders als sonst. Selten hat man z.B. Christian Brückner ("Aber es ist drei Uhr nachts") so melancholisch oder Ilja Richter ungewohnt ernst gehört. Alles in allem eine gut besetzte und von der Regie gut geführte deutsche Fassung."


Axel Malzacher für „Gran Torino“ (Gran Torino, USA 2008)
"Gran Torino ist ein waschechter Überraschungsfilm – sowohl was den Film an sich als auch seinen Erfolg angeht. Die deutsche Fassung steht dem grandiosen Original in nichts nach – man hat es verstanden, die Synchronschauspieler so dicht wie möglich an das Original heranzuführen und das Beste aus allen Beteiligten herauszukitzeln. Das Ergebnis ist ein durchweg stimmiges Gesamtbild, mit zündenden Pointen und fantastischen, leisen Phasen. Die Synchronregie hat (wie alle Beteiligten) ganze Arbeit geleistet."


Joachim Tennstedt für Woody Allens "Vicky Christina Barcelona" (2008)
"Eine großartige, emotionale Synchronisation."


Frank Schaff für "Watchmen" (2x)
"Die hervorragende Ensembleleistung liegt wohl vor allem in der brillianten Dialogregie Frank Schaffs zugrunde. Ihm gelingt es, aus jedem Sprecher das Optimum herauszuholen, sodass es ein ungemein rundes und gelungenes deutsches Klangbild ergibt."

"Einen großen Teil dessen, was "Watchmen" für mich im vergangenen Jahr zu einem Kinoerlebnis machte, ist der deutschen Synchronisation zu verdanken, die unter der erfahrenen Leitung von Frank Schaff entstand. Seine Synchronisationen zählen für mich schon seit Jahren zu den gelungensten Arbeiten in der Branche. Aber speziell seine Regieführung bei "Watchmen" hat mich sehr beeindruckt, es ist ihm gelungen, aus sämtlichen beteiligten Schauspielern das Beste herauszuholen. Daher an dieser Stelle meine Nominierung für Frank Schaff!"


Frank Schaff für "Harry Potter und der Halbblutprinz" (2x)
"Die Serie musste durch einige Todesfälle und andere Umstände in den Hauptrollen schon mehrfach umbesetzt werden. Dennoch ist es dem Dialogregisseur Schaff herausragend geglückt, die neuen Stimmen in den vertrauten Rollen so zu führen, dass die Brüche auf ein Minimum reduziert werden."


Katrin Fröhlich für „Rachels Hochzeit“
"Katrin Fröhlich schafft es die Stimmung dieses Filmes sehr gut einzufangen. Die bedrückende und dramatische Grundlage des Filmes bietet nicht sehr viel Freiraum für eine eigene Interpretation und die Deutsche Fassung ist einem Oscar-Nominierten Film würdig."


Axel Malzacher für "2012"
"Malzacher schafft es sowohl den Humor wie auch die Dramatik des Films in der deutschen Fassung überzeugend und rasant rüberzubringen und mit tollen Sprecher (u.a. Andreas Fröhlich, Tobias Kluckert, Nana Spier) umzusetzen."


Susanna Bonaséwicz für "Sex and the City: Der Film"


Bernd Rumpf für "Saw 6" (Cinephon Berlin)


Dietmar Wunder für "Tropic Thunder"


Tobias Meister für "Transformers - Die Rache" (2009)


Erik Paulsen für Oliver Stone's W. (BSG)

 

08. Synchronregie Serie

Jürgen Neu für "Die Sopranos"
"Das ganze Ensemble der Sopranos-Sprecher leistet hervorragende Arbeit. Unter der sachkundigen Regie von Jürgen Neu ergibt sich ein sehr stimmiges, gelungenes Gesamtbild, dass von den ausgezeichneten Hamburger Stammkräften bis zu den namhaften Gastauftritten mancher Nicht-Hamburger wie Christian Brückner und Stefan Fredrich."


Dominik Auer für „Legend of the Seeker“ (2x)
"Eine Fantasy-Serie ist ja immer recht schwer zu übersetzen bzw. ist es schwierig, einige Begriffe ins Deutsche umzuwandeln. Das ist Dominik Auer aber sehr gut gelungen; die deutsche Fassung überzeugt in allen Punkten und zeigt nur, wie talentiert und vielseitig er doch ist."


Andreas Böge für "Chuck"
"Sowohl das Buch als auch die Dialogregie von "Chuck" sind absolut überzeugend. Das Timing passt, die Sprecher überzeugen, eine durch und durch stimmige deutsche Umsetzung der Serie. Hervorragende Arbeit von Andreas Böge."


Dr. Harald Wolff für "Mad Men" - Staffel 1:
"Eine der besten, originalgetreusten und feinfühligsten Seriensynchronisationen der letzten Jahre!"


Pierre Peters-Arnolds für "Dirty Sexy Money" (FFS München)


Kai Taschner für "Gormenghast"


Norbert Steinke für "How I met your Mother" (2005-jetzt)

09. Neuentdeckung des Jahres

Britta Steffenhagen für Eve Myles in "Torchwood"
"Britta Steffenhagen hat eine härtere Stimme, die am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig ist. Sie passt aber wunderbar zu Eve Myles und ihr gelingt es von Anfang an, Eve Myles Charakterin sympathisch aber auch tough zu interpretieren."


Ingo Hülsmann für Mads Mikkelsen in "Die Tür"
Selten zuvor konnte man eine so gelungene Besetzung weit abseits ausgetretener Synchronpfade erleben. Hülsmann - der zum Ensemble des Deutschen Theaters Berlin gehört - passt hervorragend zu Mikkelsen und empfiehlt sich nachhaltig für mehr Einsätze im Atelier.


Annina Braunmiller (4x)
"Neue, frische Stimmen braucht das Land und damit kann nur Annina Braunmiller gemeint sein. Wie aus dem Nichts tauchte sie auf und überzeugte auf Anhieb in ihren Rollen. Man spürt die Begeisterung, mit der sie bei der Arbeit ist und das ist heutzutage leider selten geworden. Darüber hinaus fügt sie sich wunderbar in ihre Rollen ein und verleiht ihnen das „gewisse Etwas“.

"Die in Augsburg geborene und in München lebende Annina Braunmiller schaffte es in relativ kurzer Zeit, sich mit ihrem Talent, der Freude an ihrer Arbeit und ihrer sympathischen Stimme einen schon recht festen Platz in der Münchner Synchronbranche zu sichern. Als weit bekanntes Beispiel für ihre vielseitige Synchronarbeit sei hier natürlich Kristen Stewart genannt, der sie in den beiden bisher erschienenen Vampir-Saga-Filmen "Twilight" und "New Moon" zu deutschen Tönen verhalf. Töne, die berühren. Töne, die zu Herzen gehen. Töne, mit denen sie sich ihre diesjährige Nominierung für die Silhouette mehr als verdient hat!"


Corinna Dorenkamp


Patrick Roche

 

10. Animation / Zeichentrick

Das Schloss im Himmel (1986), erschienen bei Universum Anime im Jahre 2006, Synchronfassung stammt von der FFS
"Ein wunderbarer Animationsfilm, der leider erst spät den Weg nach Deutschland fand. Die Synchronfassung stammt von der FFS, die für viele weitere Ghiblis wunderbare deutsche Versionen erstellt hat. Für das wandelnde Schloss hat man einen guten Cast zusammengestellt und in Zusammenarbeit mit dem Dialogbuch und der Regie wird die Magie des Filmes eingefangen."

Coraline (RC Production Kunze & Wunder GbR, Buch & Regie: Oliver Rohrbeck) (2x)
"Dieser Animationsfilm ist wirklich durchgehend gelungen. Er zieht einen sofort in seinen Bann und auch die deutsche Fassung leistet dazu ihren Beitrag. Da passt jede Besetzung, da sitzt jeder Satz. Ein gelungenes Erlebnis."


Bolt - Ein Hund für alle Fälle
"Origineller und rasanter Animationsfilm, der eine perfekte deutsche Synchronisation vorzuweisen hat. Dabei überzeugen sowohl "Promi-Sprecher" wie Axel Stein als auch "klassische" Sprecher wie Klaus-Dieter Klebsch in ihren Rollen."


Oben (Deutsche Fassung: FFS Film- und Fernseh-Synchron GmbH, Dialogbuch und Dialogregie: Pierre Peters-Arnolds) (3x)
"Peters-Arnolds setzt die Tradition der herausragenden deutschen Fassungen der Pixar-Filme fort. Auch er hat eine ansprechende Mischung aus Synchronprofis und Promisprechern (Karlheinz Böhm für Christopher Plummer) zusammengestellt, die durchweg funktioniert. Das ist wahre Professionalität."


Incredibles - Die Unglaublichen (FFS Berlin-München, Buch und Regie: Frank Lenart)
"Im Vorfeld des Kinostarts verursachten einige der Besetzungen manchen hier eine Gänsehaut. Im fertigen Film harmonisierten Promis und Profis jedoch hervorragend. Erstaunlich, dass Markus-Maria Profitlich neben der seit ihrer Kindheit in der Branche tätigen Katrin Fröhlich alles andere als laienhaft klingt. Die Fröhlich beweist erneut, dass sie zu den besten Sprecherinnen ihrer Generation gehört, und auch Norbert Gastell gefällt in einer Nebenrolle."


Der Polarexpress (Interopa Film GmbH, 2004)


Family Guy präsentiert: Blue Harvest (Arena Synchron, 2008)


Disneys "Eine Weihnachtsgeschichte" (Interopa Film GmbH, Regie: Axel Malzacher)

 

 

11. Filmklassiker ( vor 1989, Erstellung der Synchro )

Good Morning, Vietnam (1987)
"Die Tatsache, dass sich Robin Williams seinerzeit in Cannes unbedingt die deutsche Synchronfassung dieses Films ansehen wollte, zeigt, dass dieser Film allein schon wegen Peer Augustinskis geradezu akrobatischer Leistung auf Robin Williams als Adrian Cronauer einen Preis verdient hätte. Aber natürlich dürfen auch die anderen Mitwirkenden nicht vergessen werden, die eine ebenso gute Leistung vollbracht haben und im Ensemble den Film zum Hörgenuss werden lassen. Da wären z.B. Joachim Kerzel, Arnold Marquis, Santiago Ziesmer, Tobias Meister in einer seiner ersten Synchronrollen und viele andere mehr."


Ein Goldfisch an der Leine (Man’s Favourite Sport?, USA 1964)
"Als ausgesprochener Fan alter Filme ist mir diese Komödie doch in der Tat erst vor kurzer Zeit in die Hände gefallen. Nur durch Zufall bin ich darauf gestoßen und habe mich so gut wie lange nicht bei einem Film amüsiert: das herrlich amüsante Spiel von Rock Hudson und Paula Prentiss wurde hier offensichtlich im Synchronstudio originalgetreu wiedergegeben. Dieser Film macht von der ersten bis zur letzen Minute unglaublichen Spaß. Die Dialoge sind frisch und lustig wie eh’ und je. Neben dem immer fabelhaften Gert-Günther Hoffmann fällt hier vor allem auch Brigitte Grothum positiv auf. Ihre Interpretation der Abigail ist einfach genial. Ihr „Ich gebe ihnen trotzdem eins“ ist bei uns zu einem geflügelten Wort geworden. Rundum: Ein echter Klassiker, der seinerzeit (zu Unrecht!) etwas untergegangen zu sein scheint."


Poltergeist (1982)
"Einer der großen Klassiker des 80er-Jahre-Horrorfilms, mit viel optischer und akustischer Atmosphäre, was auch den deutschen Sprechern zu verdanken ist."


Falsches Spiel mit Roger Rabbit (BSG, Buch und Regie: Lutz Riedel)
"Hermann Ebeling ist als Richter Doom fantastisch! Er trifft jede Nuance der Rolle, egal ob verächtlich zischelnd, kalt drohend oder überdreht kreischend. Teilweise übertrifft er dabei sogar Christopher Lloyds O-Ton. Wolfgang Ziffer ist in der Titelrolle genial besetzt, gleiches gilt für Klaus Sonnenschein auf Bob Hoskins."


Flashdance (1983)
"Ein wahnsinnig tolles 80er-Jahre-Feeling, eine berührende Story um ein Mädchen und ihren großen Traum, wunderbare Musik und die äußerst gelungene Synchronisation mit der hinreißenden jungen Maud Ackermann in der Hauptrolle - all das macht "Flashdance" für mich zu einem Kult-Klassiker, dem ich meine diesjährige Nominierung in dieser Kategorie widme! Nicht zuletzt, weil ich mir nun endlich kürzlich auch die DVD zugelegt habe. ;-)"


Mary Poppins (Simoton Film, B/R: Eberhard Cronshagen, 1965):
"Die wunderbare Synchronisation eines zeitlosen Klassikers!"


Die Caine war ihr Schicksal (1954) Synchronregie: Theodor Mühlen.
"Eine jener klassischen Synchronisationen, die hochprofessionell angefertigt wurden und sich trotzdem oder gerade deswegen den Charme des Außergewöhnlichen bewahrt haben. In der Hauptrolle wurde Humphrey Bogart von O.E. Hasse synchronisiert, einem renommierten Darsteller mit vergleichsweise wenigen Synchroneinsätzen, insbesondere auf dem Star Bogart, und dennoch eine Kombination, die ihm Gedächtnis und im Ohr haften bleibt. Auch die Nebenrollen sind handverlesen besetzt, so glänzt des weiteren u.a. Martin Held auf E.G. Marshall. Eine Sternstunde aus der Goldenen Zeit deutscher Synchronarbeiten."


Freitag der 13.


Monty Python's: Der Sinn des Lebens (1983 - 1. Synchronfassung)


Zurück in die Zukunft (Triologie)


Conan der Zerstörer (1984)


Der weiße Hai (1974?)


Star Trek IV - Zurück in die Gegenwart (1986) - Cine-Adaption München

 

12. Filmklassiker ( ab 1989, Erstellung der Synchro )


Im Auftrag des Teufels
"Dieser Film aus dem Jahre 1997 kann mit einer großartigen Synchronfassung überzeugen. Sowohl Benjamin Völz auf Keanu Reeves als Rechtsanwalt Kevin Lomax und Alexandra Wilcke, die Charlize Therons Spiel fantastisch rüberbringt (insbesondere auch den steigenden Wahnsinn bis hin zur Apathie), machen ihre Sache wunderbar. Frank Glaubrecht allerdings setzt dem Ganzen hier die Krone auf und liefert eine der besten Vorstellungen, wenn nicht sogar die beste Vorstellung seiner Synchronlaufbahn. Sein Spiel steht Al Pacino in nichts nach und er schafft es wirklich alle Facetten dieser Figur großartig wiederzugeben. Das ganze Ensemble inkl. ihm sorgt in dieser Synchronfassung für einen Hörgenuss erster Klasse."


American Beauty (1999)(Synchronfirma: Berliner Synchron GmbH Wenzel Lüdecke, Dialogbuch und Dialogregie: Lutz Riedel)
"Eine makellose deutsche Bearbeitung eines modernen Klassikers, bei dem die Stimmung der Vorlage exzellent in die deutsche Version transportiert wurde. Till Hagen hatte Kevin Spacey schon einige Male zuvor gesprochen, doch erst mit dieser faszinierenden Leistung dürfte er sich nachhaltig auf dem Schauspieler etabliert haben. Bis in die Nebenrollen gut besetzt und ganz im Sinne des Originals."


Schlaflos in Seattle (2x)
"Romantic Comedies sind ja so ein Thema für sich, denn viele kann man getrost maximal als Durchschnitt bezeichnen. Nicht aber bei diesem unbestreitbaren Klassiker des Genres. Das fabelhafte Filmpaar Tom Hanks und Meg Ryan haben hier die Meßlatte für viele solcher Filmpaarungen ein ganzes Stück nach oben gelegt. Ihnen absolut ebenbürtig sind auch ihre deutschen Pendants Arne Elsholtz und Ulrike Möckel. Man braucht nur die Augen zu schließen und man merkt, wie genial alleine die Stimmen harmonieren. Die gelungene Besetzung der Nebenrollen und das fantastische deutsche Dialogbuch machen diesen Film zu einem Klassiker und Meilenstein dieses Genres. Wenn „der Schnee mit ihr immer ein wenig weißer“ war, dann ist ein Abend im (Heim-)kino dank dieses Films und seiner grandiosen deutschen Fassung immer ein wenig schöner."


Independence Day (1996)
"Einer der großen Blockbuster der 90er Jahre, der von den Hauptrollen (z.B. Leon Boden, Detelef Bierstedt, Jürgen Kluckert) bis in die Nebenrollen (Simon Jäger, Ranja Bonalana, Tobias Nath) mit großartigen Sprechern besetzt ist."


Und täglich grüßt das Murmeltier (FFS München, B/R: Arne Elsholtz, 1993) (4x)
"Auch in der zigsten Wiederholung eine pointierte, witzige Synchronisation!"


Robin Hood - König der Diebe (1. Synchro, FFS München, Buch und Regie: Arne Elsholtz)
"Manchmal braucht man eine deutlich schwächere Neusynchro, um zu merken, wie toll die ältere doch war. Neben "Arielle" und "Amadeus" wäre dieser Film so ein Fall. Frank Glaubrecht klingt hier (anders als 2003) nicht zu alt für seine Rolle. Peter Fricke ist auf Alan Rickman schauspielerisch erheblich besser als Lutz Riedel, Wolfgang Hess und Hartmut Neugebauer verleihen Bruder Tuck und Little John erheblich mehr Charisma als ihre "Nachfolger" Roland Hemmo und Thilo Schmitz. Daneben glänzt die alte Synchro auch mit Top-Sprechern wie Manfred Lichtenfeld, Holger Hagen und GGH, die 2003 alle nicht mehr zur Verfügung standen."


Grüne Tomaten (1991)
"Eine äußerst anrührende Geschichte um die Freundschaft von 4 Frauen in verschiedenen zeitlichen Epochen, die durch die ebenfalls sehr gelungene deutsche Synchronisation den letzten Schliff bekam und diesen Film zu einem meiner absoluten All-Time-Favorites macht!"


Pizza Pizza - Ein Stück vom Himmel (1989)

Magnolia

 

13. Serienklassiker

Catweazle (Deutsche Bearbeitung: Eberhard Cronshagen)
"Den hageren Zaubererzausel Geoffrey Bayldon alias „Catweazle“ mit dem eher kleinen und rundlichen Hans Hessling für die deutsche Fassung zu besetzen, erwies sich im Nachhinein betrachtet als vollkommen richtig. Hessling konnte den verschrobenen Charme des Magiers gleichwertig in die deutsche Fassung transportieren. Und diese zeichnet auch ein exzellentes Dialogbuch aus, bei dem Wortkreationen wie „Elektrik-Trick“ oder „vieräugiges Frettchen“ Einzug in die Alltagssprache hielten."


Magnum (Magnum,p.i. USA 1980 – 1988)
"Es gibt gute Serien, es gibt sehr gute Serien und es gibt die absoluten Ikonen eines ganzen Jahrzehnts. Für die 80er gilt unumgänglich: MAGNUM! In den frühen 80er Jahren (1984-1991) von der ARD erstmals ins deutsche Fernsehen geholt, eroberte der Privatdetektiv auf Hawaii auch die deutschen Zuschauer – auch wenn er zunächst nur als Lückenfüller für die Dallas-Pausen herhalten musste.

Magnum ist auch eines der seltenen Beispiele für zwei Synchronfassungen einer Serie. Sowohl in den 80ern und der Erstfassung der ARD als auch in der Neufassung von RTL überzeugt diese Serie den Zuschauer. Allen voran durch den Einsatz von Norbert Langer wird diese Serie zum absoluten Genuss und gewinnt zudem sehr stark gegenüber dem O-Ton. Diese geniale Krimiserie wurde mit viel Sorgfalt in den 90er Jahren (1994 - 1996) neu bearbeitet. Dabei stellte man mit Ausnahme von Norbert Langer (es hätte auch keine überzeugende Alternative für Tom Selleck und vor allem die Rolle des Thomas Sullivan Magnum gegeben) ein neues Team für die Hauptdarsteller als auch die Nebenrollen zusammen. Die Auswahl von Lothar Blumhagen als Sprecher des „Higgins“wählte man eine überzeugende Alternative zum seinerzeit bereits verstorbenen Wolfram Schaerf, auch wenn Fans der Erstfassung sich zunächst an diese gewöhnen mussten. Mit Jürgen Kluckert und Michael Nowka wurde das Bild der Hauptdarsteller abgerundet. In den Nebenrollen finden sich Stars der Synchronbranche, wie zum Beispiel Ulrike Möckel als auch über die Branche hinaus bekannte Schauspieler wie Mario Adorf, der hier die Stimme von Robin Masters beisteuert. Zusammengefasst ein Klassiker, der immer wieder Spaß macht. Außerdem drückte der federführende Dialogautor und -regisseur Dr. Michael Nowka der Serie erfolgreich seinen Stempel auf. Die Neufassung liefert aus heutiger Sicht ein harmonischeres und der Qualität der Serie besser entsprechendes Gesamtbild in der deutschen Fassung ab, auch wenn die erste Fassung absolut ihre Berechtigung und auch als sehr gelungen bezeichnet werden darf. Einige der dort bereits eingeführten kongenialen Begriffe (man denke nur an die „Jungs“) wurden bereits durch diese Fassung festgelegt und haben auch die Zweitfassung (positiv) beeinflusst."


Drei Engel für Charlie (Arena Synchron, Berlin, 1979- ?)
"Die Serie zählt heute noch zu den beliebtesten Krimi-Serien und kann in Deutschland durch eine wunderbare Umsetzung glänzen. Ob Joseline Gassen, Andrea Brix und Almut Eggert in der ersten Synchronphase oder Heike Schroetter, Evelyn Maron und Ulrike Möckel in der zweiten Synchronphase, sie alle haben geglänzt und schufen unvergessliche Stunden der TV-Unterhaltung."


Duck Tales (1. Staffel), (Interopa Berlin, Buch: Eberhard Storeck, Regie: Thomas Keck)
"Trotz mancher Schwächen der Dialogbücher eine sehr schöne Synchro. Hermann Ebeling krächzt als Dagobert Duck herrlich liebenswert. Im Vergleich zu Joscha Fischer-Antze hat er viel mehr Ausdruck in der Stimme. Leider löste dieser ihn ja später ab, weshalb ich nur die 1. Staffel hier nominiere."


Die Sieben-Millionen-Dollar-Frau (1989-?, Alster Studios Hamburg)
"Mit dieser Serie (und auch mit der Synchronisation, die damals in Hamburg unter der Regie von Rüdiger Schulzki entstand) verbinde ich einfach sehr schöne nostalgische Kindheitserinnerungen, weshalb ich sie mir auch heute immer wieder gern anschaue und sie sich ihren Platz in dieser Kategorie verdient hat."


Seinfeld (1989 – 1998) (Rainer Brandt Filmproductions)
„Seinfeld" ist eine der besten und erfolgreichsten Comedy-Serien aller Zeiten, die zwar in Deutschland nie ein großes Publikum fand, doch trotz alledem eine wirklich hervorragende Synchronfassung besitzt, die sich hinter der Original-Fassung nicht zu verstecken braucht.
Der Wortwitz des Originals wurde einfach wunderbar in die deutsche Fassung übertragen, die Sprecher (bis in die kleinsten Rollen) absolut passend zu den Charakteren besetzt. Beim ansehen der einzelnen Folgen kann man richtig fühlen, dass allen Sprechern die Arbeit großen Spaß bereitet haben muss. Und genauso muss eine gute Synchronisation aussehen: ein gutes, treffendes Dialogbuch, ausgezeichnete Sprecher, die in ihren Rollen aufgehen und eine Regie, die alles zusammenfügt. All das besitzt die deutsche Fassung von „Seinfeld“ und deshalb verdient diese Serie die „Silhouette“."


MacGyver (1985-1992, Arena Synchron)
"Die Synchronisation ist so kultig wie die Vorlage!"


Raumschiff Enterprise (Beta-Film München)


Alf (1986-1990, Beta-Technik)


Eine schrecklich nette Familie (1987-1997, Plaza Synchron/ Beta Technik)


Die Bill Cosby Show (1987-?, ZDF-PRO7)


Emergency Room (Deutsche Synchron, DF 1995-2009)


Trio mit vier Fäusten (1984-86, Arena Synchron)


Allein gegen die Zukunft

 

 

 

14. Zeichentrickklassiker

Nightmare before Christmas (1993, FFS)
"Dieser Trickfilm läuft öfter mal vor Weihnachten und macht dank seiner gelungenen Synchronfassung den Film auch auf deutsch zu einem wunderbaren Hörerlebnis. Das ganze Ensemble (inkl. Frank Lenart, Dialogbuch, -regie) hat wunderbare Arbeit geleistet und Alexander Göbel als Jack Skellington und Ron Williams als Boogeyman setzen dem Ganzen die Krone auf."


Wenn der Wind weht (1986)
"Ein ungewöhnlicher Zeichentrickfilm mit einem radikalen und mutigen Thema. Die Originalfassung glänzte mit den Vollblutmimen Sir John Mills und Dame Peggy Ashcroft, denen man in der deutschen Fassung die nicht minder talentierten Peter Schiff und Brigitte Mira entgegenzusetzen wusste. Deren intensive Interpretation des naiven alten Ehepaares, das dem Tod nach der atomaren Katastrophe ausgeliefert ist, geht wahrlich ans Gemüt."


Aristocats (Simoton Film GmbH, 1070)
"Neben "Das Dschungelbuch" bestimmt einer der schönsten, klassischen Disneyfilme. Edgar Ott oder auch Harry Wüstenhagen machen diesen Film zum Genuss für Groß und Klein. Dieser Film ist einfach schön und der Zahn der Zeit hat einfach keine Chance, an ihm zu nagen."


Asterix und Kleopatra


Ferngully (1992)
"Der Film ist einfach wunderschön und lebt von seinen Figuren bzw. seinen Sprechern. Hier sitzt jede Besetzung. Iris Berben und Torsten Sense in der Hauptrolle sind einfach wunderbar, Peer Augustinski als Flughund Betty geht in der Rolle voll auf und auch sonst sind viele bekannte Stimmen zu hören. Durch das gute Dialogbuch und die gute Umsetzung der Lieder im Film, wird der Film eine wunderbare Erinnerung an die eigene Kindheit."


Bernard und Bianca (1977)
"Zeitloser Disney-Klassiker mit witzigen Charakteren und großartigen Sprechern wie Gisela Fritsch, Gerd Duwner, Harald Juhnke und Beate Hasenau."


Taran und der Zauberkessel (BSG, 1985) (2x)
"Ein wunderbarer Disneyfilm aus den 80er Jahren, in dessen deutscher Fassung damals Leute wie Frank Schaff(-Langhans), Katja Primel oder auch Heinz-Theo Branding am Mikro glänzten."


Captain Future (Arena Synchron, 1978-79)


Toy Story (1995) (FFS München)


Akira (1. Synchro von Michael Eiler Synchron GmbH, Berlin [1991])

 

 

 

 

15. Lebenswerk Synchronschauspieler

Jürgen Thormann (4x)
"Jürgen Thormann ist ein wunderbarer Sprecher. Er hat in seinen Jahren so viele Rollen gesprochen und sie alle mit Leben ausgefüllt. Er lebt für seine Arbeit, und das merkt man ihm auch an. Zu hören ist er in Filmen, Serien oder Hörspielen und beweist trotz seines Alters, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört und einfach ein Meister auf seinem Gebiet ist."

"Michael Caine, Ian McKellen, John Hurt, Peter O'Toole oder Max von Sydow. Großartige Schauspieler, die Thormann hierzulande vertonte. Darüber hinaus glänzte er zuletzt in "Ratatouille" und auch seine Arbeit an Hörspielen hat ihm unzählige Fans eingebracht, gerade oder auch viele Kinder. Sein Schaffen gehört unzweifelhaft honoriert."

"Eine Stimme, der man den Schalk im Nacken ihres Sprechers immer angehört hat. Vielleicht auch deswegen passte er schon vor Jahrzehnten so unschlagbar gut zum Meister des britischen Understatements, Sir Michael Caine. Im Laufe der Zeit hat er seinen wohl bekanntesten Star durch die unterschiedlichsten Rollen begleitet, Oscar-prämierte Rollen Caines ebenso makellos ins Deutsche herübergerettet wie eher unbedeutendere Rollen. Für diese grandiose Kombination und unzählige weitere herausragende Synchronleistungen (Peter O’Toole, Max von Sydow) gebührt Thormann die Ehre einer Auszeichnung für das Lebenswerk."


Wolfgang Völz (3x)
"Ganz klar der ungekrönte König unter den deutschen Synchronsprechern, der diesen Preis endlich mehr als verdient hätte..."
"Mit seinem herrlichen Brummbass sorgte er dafür, dass man von ihm gesprochenen Figuren niemals wirklich böse sein könnte."


Norbert Langer (2x)
"Er hat die wohl schönste männliche "Synchronstimme" Deutschlands - eine sonore "Premiumstimme" zwischen Pathos und Selbstironie, die jeden Schauspieler akustisch "veredelt". Langer weckt die Lust am Zuhören: mit angenehmer, sanfter, nachdrücklicher, eindringlicher, einfühlsamer und ironisch-distanzierter Stimme meistert er Synchron-, Off- und Hörspielsprecherrollen, indem er das "Naturgegebene" professionell und routiniert einsetzt - als Balsam und Labsal für die Ohren. Darüber hinaus leistet er als Synchronregisseur solide Arbeit (z. B. TV-Serie "Der Nachtfalke")."

"Kaum eine Stimme bringt man so direkt mit einem Schauspieler und einer Rolle in Verbindung als die Stimme von Norbert Langer alias Tom Selleck alias Thomas Sullivan Magnum. Seine Stimme verschmilzt vollkommen mit der optischen Erscheinung von Tom Selleck und kann uneingeschränkt als die ideale Kombination angesehen werden. Er findet genau das richtige Timing für Selleck und man kann durchaus behaupten, dass er der Figur des Thomas Sullivan Magnum durch seine Interpretation in den deutschen Fassungen der Serie den finalen, perfekten letzten Schliff verpasst.

Sein schauspielerisches Talent und sein sonores Timbre werten aber auch andere Schauspieler wie Sean Bean oder John Nettles auf. Prädestiniert ist er auch als Off-Sprecher in Dokumentationen, die er durch seine angenehme Stimme stets bereichert. Seit "Magnum" ist er der unbestrittene Stammsprecher für Tom Selleck und das auch in neueren Produktionen wie den "Jesse Stone"-Filmen oder der TV-Serie "Las Vegas"."


Thomas Danneberg (3x)
"Wenn es jemanden gibt, den man in der heutigen Zeit noch als echtes "Urgestein" der Synchronbranche bezeichnen kann, dann ist das Thomas Danneberg. Bereits Anfang der 60er Jahre begann er mit der Synchronarbeit, und entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem der meistbeschäftigten und wandlungsfähigsten (für mich sogar DER wandlungsfähigste) Synchronschauspieler der neueren Dekade. Es dürfte wohl kaum einen Zuschauer geben, dem seine äußerst markante Stimme kein Begriff ist. Sei es für John Travolta, Sylvester Stallone, Arnold Schwarzenegger, Dennis Quaid, Dan Aykroyd, Nick Nolte, Terence Hill oder John Cleese - Thomas Danneberg schafft es, fast jedem seiner Schauspieler eine eigene stimmliche Note zu verpassen. Kurz gesagt: Es wird höchste Zeit für eine verdiente Silhouette."

"Seit über 45 Jahren ist er schon dabei und hat schon vielen Hollywoodstars und anderen Schauspielern seine Stimme geliehen, wie z.B. John Travolta, Arnold Schwarzenegger, Sylvester Stallone, Nick Nolte, Dan Akroyd und John Cleese um nur einige zu nennen. Besonders in Gedächtnis ist er vielen auch als deutsche Stimme von Terence Hill, den er ununterbrochen seit 1973 spricht. Seine Stimme ist dem Zuhörer auf jeden Fall sehr vertraut und ist aus der Synchronlandschaft nicht wegzudenken."


Fred Maire


Jochen Schröder


Wolfgang Ziffer


Tonio von der Meden


Klaus Sonnenschein


Lothar Blumhagen


Christian Rode

 

 

16. Lebenswerk Synchronschauspielerin

Monica Bielenstein
"Monica Bielenstein ist eine Göttin auf ihrem Gebiet. Mit ihrer Stimme verbinde ich so viele tolle TV- und Filmerlebnisse, und sie schlüpft in jede Rolle, als wäre sie ihr auf den Leib geschrieben worden. In all den Jahren hat sie nichts von ihrer fantastischen Ausstrahlung verloren und verdient eine Würdigung für ihr Lebenswerk."


Hannelore Minkus
"Nach dem Tod von Synchronschauspielerinnen wie Tilly Lauenstein oder Inge Landgut ist Hannelorte Minkus heute die Grand Dame der deutschen Synchronsprecher-Branche. Sie schafft es glaubhaft und ungekünstelt eine Palette von schrulligen über biestigen bis zu warmherzigen Charakteren herüberzubringen und dabei immer wieder zu faszinieren."


Traudel Haas (3x)
"Sie hat die wohl schönste weibliche "Synchronstimme" Deutschlands - immer erotisch, immer klangvoll, manchmal schnippisch-zickig: eine "veredelnde Premiumstimme", der zuzuhören eine Lust ist."

"Seit Ende der 60er Jahre im Geschäft, gehört Traudel Haas zu den meist beschäftigten Sprecherinnen. Mit ihrer angenehm-frischen und junggebliebenen Stimme tönte sie schon aus den Mündern vieler verschiedener Frauen auf der Leinwand und dem TV-Bildschirm: Diane Keaton, Annette Bening, Kathleen Turner, Mia Farrow, Kathy Bates und viele, viele andere mehr. Eine äußerst vielseitige Synchronschauspielerin, der ich nur zu gern meine Nominierung in dieser Kategorie widmen möchte."


Uta Hallant
"Eine wunderbare Stimme, die man in den letzten Jahren leider kaum noch zu hören bekam."


Gisela Trowe
"Seit Jahrzehnten eine der herausragendsten Darstellerinnen in Film und Fernsehen und auch mit schöner Regelmäßigkeit im Synchronstudio aktiv. Obwohl die meisten ihrer einstigen Stars (Gina Lollobrigida, Shelley Winters, Melina Mercouri) bereits verstorben sind oder sich aus dem Filmgeschäft zurückgezogen haben, adelt die Trowe nach wie vor so manche Synchronarbeit mit ihrer Präsenz, wie unlängst auf Henny Moan in der norwegischen Produktion „O’Horten“."


Gisela Fritsch


Barbara Adolph


Ursula Traun


Marianne Groß


Heidi Treutler


Helga Trümper

                                    

 

Bitte jeweils DREI der Nominierten pro Kategorie für die engere Auswahl auswählen und uns bis zum 25.1.2010 schicken.

Vielen Dank und viel Spass

 

Elisabeth & Helen

 

 

 die_silhouette (at) web.de

synchron-zuhoererpreis (at) web.de

(at) ist natürlich durch @ zu ersetzen ;-)