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        Gewinner der Silhouette 2005 

(bei Stimmengleichheit kein Sieger) 

 

 

 1. Synchronschauspieler Film  (1995-2005)

 ANDREAS FRÖHLICH für John Cusack in „Identität“ 

Foto: Helen Krüger, mit freundlicher Genehmigung von Andreas Fröhlich

"Fröhlich für Cusack ist für mich eine der glücklichsten Schauspieler/Sprecher-Konstellationen der letzten Jahre, und von allen Cusack-Filmen zuletzt hat mir IDENTITÄT am meisten gefallen."

 

2. Synchronschauspielerin Film (1995-2005)

MANJA DÖRING für Bryce Dallas Howard in „The Village“

REGINA LEMNITZ für Kathy Bates in „About Schmidt“

 

 3. Synchronschauspieler Serie (1995-2005)

ANDREAS FRÖHLICH für Richard Coyle in „Coupling – Wer mit wem?“ 

Foto: Helen Krüger, mit freundlicher Genehmigung von Andreas Fröhlich

"Andreas Fröhlich ist schon in jungen Jahren in die Synchronisation hineingewachsen. Als Feststimme von John Cusack verschmilzt er in jedem Film aufs Neue mit seinem berühmten amerikanischen Kollegen. Wohl auch aufgrund seiner vielfältigen Tätigkeiten als Synchronautor und -regisseur hört man ihn viel zu selten in regelmäßigen Serienrollen. Deswegen ist es umso erfrischender, ihn auf Richard Coyle in COUPLINGS erleben zu dürfen, einer weiteren Figur, der er mit seinem sympathischen Timbre seinen Stempel aufdrücken kann."

 

4. Synchronschauspielerin Serie (1995-2005)

MARTINA TREGER für Jane Kaczmarek in „Malcolm mittendrin“

Foto: Elisabeth von Glasenapp

"Martina Treger passt stimmlich sehr gut zur Rolle und bringt durch ihre scharfe Aussprache den Unterton der drohenden Mutter sehr gut zur Geltung. Ihre unsaubere Aussprache lässt sie beinahe charismatisch wirken. Jedes Mal wenn ihr Charakter Lois laut wird, kann man deutlich spüren, wie sehr Reese und Malcolm sie fürchten müssen."

 

5. Dialogbuch Film (1995-2005)

ANDREAS FRÖHLICH für „Herr der Ringe III“

Foto: Helen Krüger, mit freundlicher Genehmigung von Andreas Fröhlich

"Eine Fassung, in der der klangliche Charakter des Originals erhalten blieb und mit teils unverbrauchten, teils etablierten (Sing-)Sprechern eine an den Figuren orientierte Besetzung jenseits üblicher Klischees."

 

6. Dialogbuch Serie (1995-2005)

AXEL MALZACHER für „Will & Grace“

 

(mit freundlicher Genehmigung von Axel Malzacher)

 

"Seien einem auch einzelne Veränderungen zu frei -  das Gesamtbild ist spitze, da Originalreferenzen und Wortspiele nicht gedankenlos übernommen wurden. Egal, wie verzwickt und schnell die Wortspiele auch sein mögen, Axel Malzacher findet immer etwas Passendes für die Synchronisation, sodass vor allem das Dialogbuch neben anderen Sitcoms herausragt."
 

 

9. Dialogregie Film (1995-2005)

ANDREAS FRÖHLICH für „Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs“

Foto: Helen Krüger, mit freundlicher Genehmigung von Andreas Fröhlich

"Eine Fassung, in der der klangliche Charakter des Originals erhalten blieb und mit teils unverbrauchten, teils etablierten (Sing-)Sprechern eine an den Figuren orientierte Besetzung jenseits üblicher Klischees."

 

10. Dialogregie Serie (1995-2005)

PETER MINGES für „King of Queens“

      Foto mit freundlicher Genehmigung von Peter Minges

 

"Dass sich KING OF QUEENS gerade in Deutschland größter Popularität erfreut, ist insbesondere den kongenialen Darstellungen der beiden Hauptsprecher Karallus und Pappert unter der Regie von Peter Minges zu verdanken."

"Durch eine kongeniale Synchronbesetzung hat er eine Synchro geschaffen, die sogar die O-Ton-Fans zufriedengestellt hat, weil er die richtige Chemie im Synchronteam erzeugt hat."

 

11. Ton / Mischung

"DIE UNGLAUBLICHEN - THE INCREDIBLES"

"Mehr als die deutschen Dialoge findet die technische Seite einer deutschen Synchronisation kaum Beachtung. Auch wenn es für den Zuschauer in der Regel eher schwierig ist, ein faires Urteil über die Arbeit von Tontechnikern abzugeben, wollen wir trotzdem besonders stimmige Tonbearbeitungen herausgreifen."

 

12. Nicht englischsprachiger Film / Serie

"LILJA - 4 EVER"

"NEON GENESIS EVANGELION"

 

13. Klassiker / Film

"DAS LEBEN DES BRIAN"

 

14. Klassiker / Serie

"GOLDEN GIRLS"

 

15. Lebenswerk Synchronschauspieler

ARNE ELSHOLTZ 

"Durch seinen Vater, den Synchronautor und – regisseur Peter Elsholtz, schon früh mit der Synchronszene in Kontakt gekommen, ist er seit 30 Jahren aus der Branche nicht mehr wegzudenken. Sein flottes Mundwerk leiht er oft eher lauten, komödiantischen Schauspielern wie Bill Murray, Kevin Kline, Eric Idle, Jeff Goldblum oder Steve Guttenberg. „Sein“ wohl bekanntester Schauspieler ist aber Tom Hanks, bei dem er zunehmend auch in Rollen wie "Forrest Gump" oder "Philadelphia" dramatische Figuren gestalten konnte. Er hat darüber hinaus aber auch als Regisseur und Autor mit eher unverkrampften Dialogen viele deutsche Fassungen bereichert."

 

16.Lebenswerk Synchronschauspielerin

TRAUDEL HAAS (6)

VIKTORIA BRAMS (6)

 

17.Synchronschauspielerin - in memoriam

TILLY LAUENSTEIN 

"Sie war ein "Synchron-Urgestein" und längere Zeit die "dienstälteste" deutsche Synchronschauspielerin, die - gerade auf ihre "alten Tage" - von der "klugen Dame" über die "lustige Oma" bis zur "grausamen Hexe" alles an Charakter- und sonstigen Rollen gesprochen hat. Die Dauer bzw. Häufigkeit ihres "Synchronwirkens" (und das ein oder andere Hörspiel) sowie die unverkennbar-markante Stimme, die sowohl in "Extremen" ("schrullig" - "schrecklich") als auch im "Dazwischen" zu hören war, "sprechen" für eine Auszeichnung ..."

 

18. Synchronschauspieler - in memoriam

GERT- GÜNTHER HOFFMANN 

"Von allen, die es verdient hätten, in dieser Kategorie nominiert zu werden, ist GGH wohl derjenige, dessen Stimme mich als Film- und TV-Konsument "insgesamt" am längsten, häufigsten und angenehmsten begleitet hat - vom "männlich-sympathischen Helden" bis zum "lebensklugen Alten" - und der auch denjenigen Schauspielern etwas "gab", für die er nicht unbedingt die Idealbesetzung war (dazu gehört m. E. - sorry - Sean Connery)."